Amphiprion frenatus (Weissbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch)
Herkunft und Beschreibung
Amphiprion frenatus ist relativ weit verbreitet.
Das Verbreitungsgebiet umfasst den Westpazifik
einschließlich dem Südchinesischen Meer, Indonesien, Singapur, Malaysia,
Thailand, Vietnam, China, Philippinen, Taiwan sowie nordwärts bis Ryukyu
Inseln und Südjapan. Er kommt in einer Tiefe von 1-12 m in Lagunenriffen und
geschützten Buchten vor und lebt hauptsächlich mit der Anemone Entacmaea
quadricolor in Symbiose. Vereinzelt wurden auch andere Anemonen als
Partner beschrieben. |
Bei
entsprechender Beleuchtung und dem passenden Blickwinkel scheint der Fisch
regelrecht zu glühen, was ihm auch den Deutschen Populärnamen eingebracht
hat. Die Haltung im Korallenriffaquarium ist sehr gut möglich, da Wirbellose nicht belästigt werden. |
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Lediglich gegen
Artgenossen ist er etwas zänkisch, es sei denn, es wird ein genügend großes
Aquarium angeboten, wobei natürlich für jedes Paar eine eigene Anemone
vorhanden sein sollte. Andere Fische werden
nicht behelligt sofern sie in Größe, Farbe und Form nicht ähnlich sind.
Allerdings wird die Wirtsanemone gegen jeden Eindringling vehement
verteidigt, selbst den Aquarianer bzw. in der Natur ein Taucher schreckt den
Fisch nicht davon ab. |
WasserwerteAn das Wasser werden keine besonderen Ansprüche gestellt, solange die Werte im aquaristisch sinnvollen Rahmen gehalten werden ist nicht mit Problemen zu rechnen.
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NahrungLebendfutter, Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill, Garnelen, Muschelfleisch, Mückenlarven usw), Flockenfutter und Granulat. Besonders sehenswert sind die Versuche zu große Futterbrocken in der Anemone in Sicherheit zu bringen. Dieser Brocken wird nämlich meist von der Anemone gefressen. Das verleitete lange Zeit zu der Annahme, dass die Anemonenfische „Ihre“ Anemone füttern. Alles in allem ein Fisch der ohne große Schwierigkeiten zu ernähren ist. |
Fortpflanzung
Die Fortpflanzung ist schon regelmäßig im
Aquarium geglückt. Allerdings müssen die Gelege bzw. die Larven zur Aufzucht
entnommen werden, da die Überlebenschancen durch die Strömungspumpen im
Riffaquarium äußerst gering sind. Desweiteren ist keine ausreichende Nahrung
für die Larven im Aquarium vorhanden, eine Aufzucht in entsprechenden
Zuchtbecken ist erforderlich. |
Die Literatur gibt Gelegegrößen zwischen 200 und 800 Eiern an. Diese werden Reihe für Reihe gelegt und jede Reihe sofort vom Männchen befruchtet. Der Schlupf der Larven findet 6-7 Tage nach Eiablage statt. FazitEin wunderschöner Fisch, der dem Anfänger in der Riffaquaristik bedenkenlos empfohlen werden kann. Copyright by Markus Meder 2002. |







