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Vollständige Version anzeigen : Wie hat sich das der Herr Jaubert gedacht...


arne©
09.10.2002, 19:32
Moin,

ich bin so beim hin und her lesen aus das Jaubert-System gestoßen.
Hört sich ja alles ganz einfach an, nur eine gelochte Platte unten ins Becken rein ( mit etwas Abstand zum Boden ) , so 10 - 15 cm, möglicht lebendes Substrat und dann das Selbstbauriff oben drauf gestellt... ;)

Äh - hat sich da mal irgendjemand ein paar Gedanken zum Thema Statik gemacht ?

Wenn evtl. mal so 100Kg Gestein dem Jaubertsystem aufs Dach drücken ?

Wie soll denn die Trennplatte und deren Unterbau beschaffen sein, damit die nicht in die Knie geht ?

Oder ist so ein System nur für kleinere Becken ( oder Filterbecken ) machbar bzw. sinnvoll ?

Konkrete Bauanleitungen habe ich sowieso nicht gefunden - hat da jemand mal einen Link ?



Gruß, Arne

Viktor
09.10.2002, 20:17
Hallo Arne!

In der Praxis kenne ich das nur bei Filterbecken. Aber bei einem entsprechendem Unterbau sollte auch das kein großes Problem sein. zB die Abstandshalter aus Glas wabenförmig angeordnet und darüber ein Gitter aus dicken Glasstäben.

Markus Meder
09.10.2002, 20:26
Hallo!

Da gibts mehrere Möglichkeiten. Einfallen tun mir da die diversen "Bodenfilterteile" von z.B. Eheim. Oder lichtrasterplatten die mit einem engmaschigeren überdeckt werden.
Das Meeresmuseum in Monaco fährt z.B. fast ausschließlich mit dem Jaubert-System. Von daher der Einwand Statik... imho unbegründet.
Ich persönlich halte nicht viel davon, Grundeln z.B. werden damit nicht glücklich. Und ich weiß ganz gerne was im Becken passiert. Von daher bin ich eher Fan von relativ wenig Bodengrund.
Und billiger ist es auch nicht wirklich...

arne©
10.10.2002, 08:11
Hallo zusammen,

hat mich ja auch nur mal interessiert.
In meinem Fall spricht ja schon der relativ hohe Bodengrund dagegen.

Da geht wieder dringend benötigtes Beckenvolumen verloren...

Außerdem hat es sich so angehört als um es sich im den HMF der Meerwasseraquaristik handelt... ;)

Apropos Bodengrund....

Ich habe auch gelesen, daß mache Leute Kalkgranulat ( das Zeug für die K-Reaktoren) als Bodengrund einsetzen - bringt das was ?
Ist ja nicht gerade billig....


Gruß, Arne

Markus Meder
11.10.2002, 17:00
Original geschrieben von arne©

Apropos Bodengrund....

Ich habe auch gelesen, daß mache Leute Kalkgranulat ( das Zeug für die K-Reaktoren) als Bodengrund einsetzen - bringt das was ?
Ist ja nicht gerade billig....


Gruß, Arne

Hallo Arne!

Rat mal aus was der Bodengrund in der Meerwasseraquaristik besteht...
Richtig, Korallenbruch.
Und aus was besteht Korallenbruch?
Auch richtig. Kalk ;)

Das Kalkgranulat ist technisch hergestellt und dementsprechend rein und teuer. Während Du mit Korallenbruch böse auf die Schnauze fallen kannst... Deswegen vorher 2 Handvoll in Destiliertes Wasser (Osmosewasser) schmeissen und nach 3 Tagen messen ob Phosphat oder Nitrit drin ist. Wenn ja wegschmeissen oder mit ner Lauge auswaschen.
Wegschmeissen ist aber billiger und nicht so gefährlich...

Hatte übrigens noch nie irgendwelche Schadstoffe im Korallenbruch, messen tu ichs trotzdem.

arne©
11.10.2002, 17:11
Ahh - so....

Es hatte mich schon etwas irritiert, warum bei den K-Reaktoren mal von K-Granulat und mal von K-Bruch als Füllung geredet wurde...


Zur Abwechslung mal ne vernünftige Frage ;) :

Wie schauts denn mit den Algen aus ?
Nur so wegen den Temperaturen beim Verschicken....
Halten die das im Moment aus ?



Gruß, Arne

Markus Meder
11.10.2002, 18:48
Ach Du :zensur:...

Ich wusste doch da war noch was.... :o

Bei der Gelegenheit fiel mir noch was ein... Sorry Ulli!
Wird alles nächste Woche erledigt....