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Vollständige Version anzeigen : Fadenfische deprimiert??


amo
29.05.2002, 20:34
Johai!

Ich mache mir Gedanken über ein Paar Colisa (dicklippige). Die waren zuerst in meinem Aquarium und schwimmen nun im Kindergartenbecken. Grundsätzlich geht es ihnen wohl gut, zu fressen gibt es vermutlich reichlich. Allerdings von Balz keine Spur, gelegentlich jagen sie sich mal, aber nicht so übermäßig.
Schwimmpflanzen sind vorhanden, außerdem eiern haufenweise Platies und Mollies in allen Größen durchs Becken. Relativ häufig – für eine ordentliche Beobachtung & Wasserwerte messen, ist leider im Moment keine Gelegenheit *schäm* – verstecken sich die beiden in Bodennähe (Blumentopf).
Sind denen die lütten Fischl einfach zu wuselig und es fehlt ihnen die Ruhe? Oder vertragen sie das Kita-Geschrei nicht???? Strömung ist im oberen Bereich wenig, aber mehr als bei mir (Eheim-Innenfilter über Kopf), Sandboden, relativ viele Pflanzen, vereinzelt Ppinselalgen (ich hab fünf gezählt ;)).
Hat jemand eine Idee, woran das komische Verhalten liegt?

Viktor
29.05.2002, 20:40
Hallo amo!

Das kann gut sein, dass denen das Aquarium einfach zu unruhig ist.

Nekromant
29.05.2002, 22:07
Moin!
Schreib doch mal wie groß das Becken ist und wieviele Fische da noch so ungefähr drin sind und wieviel Pflanzen. Wegen Lärm würd ich mir nicht so die sorgen machen, meine Labyrinther vermehren sich sogar trotz lauter Musik meinerseits. ;)
Allerdings ist das was anderes, wenn die Kinder da dauernd gegen klopfen, das ist dann leicht zu viel für die.
Beschreib mal näher, dann können wir das schon klären.
Gruß
Ralf

tilo
30.05.2002, 00:20
Hallo Amo,

Wer füttert denn die Fischlis und wie wird Wasser gewechselt? Vielleicht sind die Wasserwere wirklich nicht gerade die besten. Das liebliche:D Geräusch ausgelassener Kinder sollte sie bestimmt nicht stören. Und ich glaube nicht, dass sie gegen die Scheibe klopfen, weil das Aq ja keine Neuheit mehr ist.

amo
30.05.2002, 13:39
Die Fischl werden von den Kids gefüttert, einmal am tag. Das Becken ist ein 80er, also genau wie mein eigenes. An „Beifischen” schwimmen ein Paar Antennenwelse, zwei Zwergkrallenfrösche und sieben größere, sowie zehn oder zwölf Babies von Platies/Mollies herum. Die Lebendgebärenden sind alle noch nicht ausgewachsen. Gefüttert wird vermutlich nicht zu wenig, denn die Fafis sollten eigentlich den Platiebestand in Grenzen halten – das funzt aber nicht.
Wasserwechsel einmal in der Woche circa 30 Liter mit kaltem Wasser, Eimer-schlepp-Methode. Das verwendete Leitungswasser habe ich vor dem Projektstart gemessen. Genaue Werte habe ich nicht im kopf, aber jedenfalls kein Kupfer oder so.
Gegen die Scheibe klopft meines Wissens keiner.
:confused:

Nekromant
30.05.2002, 16:29
Hallo Arno,
wieviel Pflanzen hast du denn im Becken? Labyrinther bevorzugen eher zugewachsene Dschungel. Wie lange wohnen die da eigentlich schon im Becken? Vielleicht haben die sich einfach nur noch nicht eingewöhnt?
Ralf

amo
30.05.2002, 16:55
Zum Eingewöhnen sind sie lange genug im Becken, mindestens seit Ende Januar. Zugewachsen ist das Becken eigentlich auch ganz gut, denke ich. Durch den Eichblattwald kommt bald kein Fisch mehr durch :D.

tilo
30.05.2002, 23:06
Hallo Amo,

Vielleicht sind sie wirklich einfach überfressen.

amo
31.05.2002, 15:29
Essenrationen hab ich gestern halbiert :D. Außerdem wurden zehn Babies abgefischt :). Vielleicht hilft das ja schon ...